Was IHM gefällt
Jede Lobpreisgruppe steht in einem Spannungsfeld zwischen Gott und den Menschen: Sie kann so sehr darauf bedacht sein, die Menschen in ihren Nöten abzuholen, dass es ihr manchmal schwer fallt, sich auf Gott zu konzentrieren; sie kann sich aber auch so sehr in die Gegenwart Gottes vertiefen, dass sie gelegentlich „an der Gemeinde vorbei“ preist. Es gilt, die Synthese aus beidem zu erlernen: unser Herz ganz auf Gott richten und der Führung des Heiligen Geistes vertrauen und dabei die aktive Gemeinde ganz natürlich mit hinein nehmen.
Dabei kommen wir unserer Vision von Lobpreis immer näher: leidenschaftliche Hingabe an Gott mit viel Freiraum (wobei auch Fehler gemacht werden dürfen), sowie Intensivierung der Gottesbeziehung aller Teilnehmer, bis hin zu körperlicher und seelischer Heilung ohne menschliche Mitwirkung wie z.B. Handauflegung und Gebet. Dank dieses Freiraums können „freie“ Formen von Lobpreis, Anbetung und Kreativität entstehen und ein „neues Lied“ gesungen werden. Dabei entsteht teils Menschliches, teils Geistliches - aber Gott sieht auf unser Herz und freut sich, um wieder ein naives Bild zu bemühen, über Liebesbeweise seiner Kinder!